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Die Digitalisierung des Badezimmers

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Stellen Sie sich einfach mal folgende Situationen vor: Sie genießen den Urlaub und lassen Abends mit einem Fingertipp am Tablet die Rollos Ihres Eigenheims herunter. Oder Sie schalten per Smartphone über hunderte Kilometer hinweg das Licht ein, um ungebetene Gäste fernzuhalten. Oder Sie nutzen Ihr Smartphone unterwegs, um die Heizung daheim zu aktivieren, damit es warm ist, wenn Sie eintreffen. Und Ihr Herd reguliert die Temperatur des Kochfeldes automatisch, damit das Essen auf den Punkt genau fertig ist. Die Digitalisierung ist längst in allen Bereichen des Haushalts angekommen und kann von allen genutzt werden, die sich für die Technologie interessieren und mit der nötigen Technik aufrüsten. Das Bad ist von der Digitalisierung keineswegs ausgenommen.

Wenn das luxuriöse Dusch-WC noch komfortabler wird

Die Toilette ist der essentielle Bestandteil jedes Badezimmers schlechthin. Moderne Dusch-WCs halten in immer mehr Haushalten Einzug, denn Sie vereinen das klassische WC und das Bidet für bessere Hygiene und mehr Komfort. Ihre Hersteller haben den Trend zur Digitalisierung im Bad aufgegriffen und stellen Apps für Smartphone und Tablet bereit, die das ohnehin schon luxuriöse Dusch-WC noch komfortabler machen. Die Geberit AquaClean WC-Komplettanlagen lassen sich mit der zugehörigen App umfassend bedienen. Sie können damit die Temperatur der WC-Sitz-Heizung einstellen und die Farbe des Orientierungslichts ändern. Auch individuelle Nutzerprofile sind möglich, sodass jedes Familienmitglied alle Einstellungen optimal auf die eigenen Bedürfnisse hin anpassen kann. Auf Reisen haben Sie Ihr Profil immer dabei und können sich auch mit einem anderen AquaClean Dusch-WC verbinden. Vergleichbare Funktionen bieten auch die Dusch-WC-Lösungen von Marken wie Duravit und Villeroy & Boch .

Kommunizieren Sie mit Ihrem Spiegelschrank!

Das sogenannte "Internet of Things" macht es möglich, dass Sie sich mit immer mehr Möbeln und Gegenständen verbinden können – und diese sich untereinander. Hätten Sie gedacht, dass Sie mit Ihrem Spiegelschrank kommunizieren können? Lautsprecher und die Bluetooth-Technologie sind die Grundlage dafür, dass Sie mithilfe Ihres Handys dem praktischen Badschrank mitteilen, welche Musik er für Sie spielen soll oder welche Nachrichten Sie hören möchten. Emco und Keuco haben die Digitalisierung des Bads als Chance erkannt und bieten Spiegelschränke an, die neben einem Bluetooth-Modul und Stereo-Lautsprechern auch über dimmbare LED-Beleuchtung und einen Touch-Sensor verfügen.

Waschtischarmaturen ohne Berührung bedienen

Berührungslose Waschtischarmaturen gibt es schon länger auf dem Markt. Sie kommen vor allem in öffentlichen Sanitäranlagen zum Einsatz, wo sie für bessere Hygiene sorgen. Ohne einen Wasserhahn mit der Hand aufdrehen zu müssen, fließt das Wasser, sobald die verbaute Infrarot-Technologie oder der elektromagnetische Sensor eine Bewegung erkennt. Die Vorteile der elektronischen Waschtischarmaturen liegen auf zwei Gebieten: Zum einen lässt sich damit Wasser sparen, denn die Elektroarmaturen funktionieren erst, wenn die Hand in den festgelegten Bereich kommt. Zum anderen verschmutzen Sie nicht so schnell und übertragen durch die fehlende Berührung auch keine Bakterien und Keime. Mit digitalen Armaturen können Sie auch Wassermenge und -temperatur sehr präzise einstellen. Steinberg bietet mit seiner iFlow eine vollelektronische Armatur mit Digitalanzeige an, mit der sich bis zu vier Verbraucher ansteuern lassen. So wechseln Sie per Touchdisplay zwischen Hand-, Regen- und Seitenbrause.
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Musik, Licht und volle Kontrolle

Nicht nur Spiegelschränke können Ihre Lieblingsmusik abspielen. Auch Duschsysteme mit Lautsprechern sind erhältlich. Die Grohe F-Digital Deluxe Rainshower F-Series mit Musikmodul ist wasserdicht sowie korrosionsgeschützt und besteht aus zwei Stereo-Breitband-Lautsprechern mit Steckverbindungen. Hinter der Serie F-Digital Deluxe verbirgt sich auch ein Lichtmodul für das komplett digitale Bad. Grohe stellt mit seinem Sense-System zudem einen Wassersensor zur Kontrolle vom Wasserverbrauch bereit. Sense warnt auch bei austretender Feuchtigkeit und informiert den Nutzer über die dazugehörige Ondus-App. Dieses System ist ein mustergültiges Beispiel dafür, wie die neue Digitaltechnik dem Nutzer das Leben erleichtert und den Haushalt bereichern kann. Sie gewinnen damit mehr Kontrolle und Sicherheit. Sie möchten gerne mehr über Grohe Sense erfahren? Für dieses Thema haben wir einen eigenen Magazinbeitrag erstellt.

Selbst der Durchlauferhitzer ist digitalisiert

Einen vollelektronischen Durchlauferhitzer mit vielen Funktionen produziert Stiebel Eltron. Das Modell DHE Connect 18/21/24 mit der 4i-Technologie verfügt über die grafische Darstellung aller Komfortfunktionen und Verbrauchswerte, ein Bedienelement mit hochwertigem Lautsprecher, ein farbiges Touchdisplay, ein Touchwheel sowie die Möglichkeit, mit der DHE Connect App alle Einstellungen bequem am Smartphone vorzunehmen. Es überrascht nicht, dass der vollelektronische Durchlauferhitzer eine Bluetooth-Schnittstelle besitzt, über WLAN das Wetter abrufen und Internetradio abspielen kann. Die digitalen Funktionen dienen jedoch nicht nur dem Komfort, sondern auch dem Nachhaltigkeitsgedanken: Da das Gerät dank individueller Nutzerprofile nur so viel Wasser erwärmt, wie auch genutzt wird, sparen Sie Energiekosten.
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