Sprudelndes Wasser direkt aus der Küchenarmatur?!

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Die Idee, statt abgefülltem Mineralwasser ganz gewöhnliches Leitungswasser zu trinken, ist nicht wirklich neu. Dank der hohen Standards in Deutschland ist es auch völlig unbedenklich, Wasser direkt aus der Leitung zu trinken. Schon seit Jahren gibt es spezielle Soda-Geräte, mit denen dem Leitungswasser nachträglich Kohlensäure beigemischt wird. Dahinter stehen primär Kostenüberlegungen: Das Wasser aus der Leitung kostet schlicht weniger als jenes, welches man im Getränkemarkt kauft. Zudem erspart man sich das lästige Schleppen und Transportieren von Wasserkästen. Zumal das Leergut ja auch wieder zurückgegeben werden muss. Last but not least: Man spart eine ganze Menge Platz. Armaturen-Spezialist Grohe hat diesen Gedanken weiterverfolgt. Das Ergebnis: Das sprudelnde, gekühlte Wasser kommt nun direkt aus dem Wasserhahn.

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Grohe Blue Home ist die neueste Armaturen-Serie, die dieses Konzept aufgreift. Auf Knopfdruck gibt die Armatur frisches, gekühltes und mit Kohlensäure versetztes Wasser aus. Dabei können Sie zwischen drei Sorten Wasser wählen: Stil, Medium und Sprudelnd. Egal, wonach Ihnen gerade der Sinn steht – das Wasser steht jederzeit auf Abruf bereit und geht niemals aus. Dabei lässt sich Blue Home selbstverständlich auch als ganz „normale“ Küchenarmatur nutzen – wer würde auch mit Sprudelwasser spülen wollen... Soweit liegen die Vorteile auf der Hand. Damit verbunden sind allerdings noch weitere Vorzüge, die man auf den ersten Blick gar nicht erwarten würde. Etwa die Umweltverträglichkeit.

Grohe rechnet vor, dass 7 Liter Wasser erforderlich sind, um nur einen einzigen Liter an abgefülltem Mineralwasser herzustellen. Es wird unnötig viel Energie verbraucht – was natürlich auch mit zusätzlichen CO2-Emissionen einhergeht. Grohe geht bei abgefülltem Mineralwasser aus dem Supermarkt von 600 Gramm CO2 pro Liter aus. Bei der gleichen Menge Wasser aus der Blue Home Armatur sind es nur 17,96 Gramm CO2 pro Liter. Zudem spart man natürlich an den umstrittenen Plastikflaschen.

Soweit, so gut. Ein Nachteil von Grohe Blue Home lässt sich allerdings kaum wegdiskutieren: Die Anschaffungskosten für eine solche Armatur liegen zunächst einmal höher als bei einer regulären Küchenarmatur. Außerdem muss natürlich irgendwann die Kohlensäureflasche ersetzt werden. Rechnet man allerdings die jährlichen Kosten aus, die für die Benutzung von Blue Home anfallen, wendet sich das Blatt. Grohe geht, je nach Marke, bei abgefülltem Mineralwasser von jährlichen Kosten zwischen 1080 und 1620 Euro aus. Diese Rechnung bezieht sich auf einen 4-Personen-Haushalt, in dem der durchschnittliche Verbrauch pro Kopf und Tag bei 1,5 Litern liegt. Und mit Blue Home? Hier sollen die jährlichen Kosten bei 540 Euro liegen. Man spart also mindestens 50%. Das macht sich nach einer gewissen Zeit bezahlt und Sie haben die Anschaffungskosten für die Armatur wieder raus. Doch wie sieht es mit dem Geschmack aus? Der mitgelieferte Filter befreit das Leitungswasser von unerwünschten Schwermetallen. Sie werden überrascht sein, wie gut und weich das Leitungswasser schmeckt - mit oder ohne beigemischter Kohlensäure.

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Wer bereits eine hochwertige Küchenarmatur besitzt, will sie wahrscheinlich nicht so schnell abschaffen. Für so einen Fall empfiehlt sich die vereinfachte Blue Home Mono. Diese Armatur liefert ausschließlich gefiltertes, gekühltes und bei Bedarf sprudelndes Wasser – sie ergänzt damit die bestehende Armatur, die Sie wie gewohnt zum spülen oder kochen verwenden. Neben der Mono gibt es hier bei MEGABAD noch die Varianten mit L-, C- und U-Auslauf. Für welche Sie sich entscheiden mögen, ist vereinfacht gesagt Geschmackssache.

Alle Armaturen besitzen die gleiche Funktionalität und werden mit dem sogenannten Starter-Kit ausgeliefert. Dieses beinhaltet den Armaturen-Filter, das Kühlgerät und eine 425g CO2-Flasche. Das Kühlgerät erfüllt die Funktion eines „Mini-Kühlschranks“ und springt von Zeit zu Zeit an. Die dadurch entstehende Lärmbelästigung – wenn man sie so bezeichnen mag – ist allerdings minimal. Sie benötigen zwar ein wenig Freiraum unterhalb der Küchenspüle – diesen Platz sparen Sie allerdings an anderer Stelle durch das Wegfallen der Wasserkästen.