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Voll im Trend: Spülrandlose WCs

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Spülrandlose WCs gelten als neue Toilettengeneration und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auf das Plus in Sachen Hygiene will kaum noch jemand verzichten. Und in der Tat: Spülrandlose WCs haben einiges zu bieten. Ihre Vorzüge liegen auf der Hand: Durch das Fehlen eines Spülrands bietet sich weniger Angriffsfläche für Schmutz oder unschöne Ablagerungen. Ideal Standard zählt zu den Anbietern solcher randloser Toiletten und rechnet vor, dass durch den überstehenden Rand herkömmlicher WCs nur etwa 80% der Beckenfläche ausgespült werden. Bei einem spülrandlosen WC hingegen wird annähernd 100% der Fläche bespült. Zudem lässt sich das Toilettenbecken so viel einfacher reinigen – Bakterien haben kaum noch eine Chance. Last but not least sehen die spülrandlosen WCs moderner und ästhetischer aus als die konventionellen Toilettenschüsseln.

Mittlerweile haben fast alle namhaften Hersteller von Badkeramik den Trend erkannt und führen diese WCs unter einem bestimmten Markennamen. Es gilt aber zu beachten, dass manche Hersteller von einem „offenen“ Spülrand bei ihren WCs sprechen. Funktionsweise und Vorzüge sind aber mit den spülrandlosen Modellen vergleichbar. Bei Keramag tragen spülrandlose WCs die Bezeichnung „Rimfree“, Villeroy & Boch führt vergleichbare Modelle unter dem Namen „DirectFlush“, Duravit bewirbt sie als „Rimless“, Ideal Standard setzt auf die „AquaBlade“-Technologie. Aber auch Mitbewerber wie Laufen, Globo und VitrA haben sich mittlerweile ihren Platz im stetig wachsenden Marktsegment gesichert.
Überraschenderweise sparen Sie mit einem spülrandlosen WC sogar Wasserkosten. Das liegt daran, dass die randlose Spülwasserverteilung sehr effizient funktioniert. Für die gleichen Reinigungsergebnisse wird bei einem Modell ohne Spülrand weniger Wasser benötigt als bei einem altmodischen Modell mit Spülrand. Die Form der neuesten spülrandlosen WCs wurde so gewählt, dass das Wasser einen direkten Weg nehmen kann – durch einen glatten Strömungskanal und mit möglichst wenigen Verwirbelungen.

Wenn spülrandlose WCs also so toll sind – warum sieht man sie dann nicht viel häufiger? Nun, zum einen sind diese Toiletten eine echte Neuheit. Erst seit 2012 sind die ersten Modelle für den Privatgebrauch auf dem Markt, viele Hersteller zogen erst kürzlich nach. Zum anderen wurde der ersten spülrandlosen Generation nachgesagt, diese WCs würden zum Überspritzen neigen. Dieses Problem wurde allerdings mittlerweile ausgeräumt, versichern die Hersteller. Die Wasserführung beim Spülen verläuft bei den Top-Modellen sehr gleichmäßig und präzise. Das wurde auch schon in verschiedenen unabhängigen Tests nachgewiesen.
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Wer nun befürchtet, dass spülrandlose WCs furchtbar teuer sind – mitnichten. Einstiegsmodelle wie MEGABAD Pure, Ideal Standard Connect oder das O.Novo Wand-WC mit DirectFlush von Villeroy & Boch gibt es schon zu erschwinglichen Preisen um die 100 Euro. Wer etwas mehr investiert, darf sich auf ausgefeiltes Design und besondere Extras freuen. Dazu zählen zum Teil sogar Dusch-WC-Funktionen, ein weiterer aktueller Trend, der seinen Ursprung im besonders auf Hygiene bedachten asiatischen Raum hat.

Ist es also die richtige Zeit, auf ein spülrandloses WC umzusteigen? Absolut. Schöne Modelle namhafter Markenhersteller sind zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Das unbestreitbare Plus in Sachen Hygiene ist gerade in Haushalten mit kleinen Kindern ein nicht zu unterschätzender Vorteil, ganz zu Schweigen vom verringerten Pflege- und Reinigungsaufwand.

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