Energielabels erklärt – von E bis A++

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Ein weißes Etikett mit hellblauem Rahmen, EU-Flagge und einem ampelartigen Buchstabensystem – das ist das EU-Energielabel. Im Januar 2001 erstmals europaweit für Leuchtmittel eingeführt, prangten damals noch die Buchstaben A bis G darauf. Mit Inkrafttreten der neuen EU-Verordnung vom 01.09.2013 wurden zwei Energieeffizienzklassen abgeschafft und zwei neue eingeführt. Die Kennzeichnung sieht seitdem folgendermaßen aus: E bis A++.

Doch trotz dieser Anpassungen hat sich bis heute nichts an der grundlegenden Aussage des Labels geändert. Es gibt das Verhältnis von hoher Lichtqualität und möglichst niedrigem Stromverbrauch für die allgemeine Beleuchtung an. Im Gegensatz zur alten Verordnung werden seit 2013 auch Leuchtmittel mit gebündeltem Licht wie Reflektorlampen und Spots erfasst, um so viele Produkte wie möglich für den Verbraucher zu kennzeichnen. Doch was bedeuten die Energielabels im Einzelnen?

Was sagen die EU-Energielabels für Lampen und Leuchten aus?

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Neben der Energieeffizienzklasse ist der Aufdruck eines Energielabels für Leuchtmittel mit dem Hersteller bzw. der Marke sowie dem Produktcode versehen und gibt Auskunft über den Stromverbrauch in Kilowattstunden bei 1.000 Stunden Nutzungsdauer. Bei Leuchten wird hingegen nur angegeben, für welche Lampen sie geeignet sind und mit welchem Leuchtmittel sie ausgeliefert werden. Jedes Energielabel ist mit einem Ampelsystem ausgestattet – von Rot für E bis Dunkelgrün für A++.

Die zutreffende Klasse für das jeweilige Produkt ist noch einmal größer am rechten Rand des Labels aufgedruckt. So können Verbraucher auf einen Blick vergleichen, welches Leuchtmittel am effizientesten arbeitet. Bei MEGABAD werden die jeweiligen Klassen direkt auf der Produktübersichtsseite mit einem farbigen Pfeil gekennzeichnet, um die Auswahl für Sie zu vereinfachen.

Welche Kennzeichnungen sind bei LED, Halogen & Co. zu erwarten?

Je effizienter das Leuchtmittel, umso besser fällt die Bewertung durch den Hersteller aus. Herkömmliche Glühlampen, die aktuell nicht mehr im Handel zu finden sind, sowie Glühlampen mit Reflektortechnik zählen mit der Energieeffizienzklasse E zu den am niedrigsten bewerteten Leuchtmitteln. Daran schließen sich Halogenglühlampen für Netzstrom an, die im Durchschnitt lediglich Klasse D und C erreichen. Etwas besser fällt die Bilanz für besonders sparsame Niedervolt-Halogenlampen mit gebündeltem Licht aus. Sie verdienen in der Regel die Energieklasse B.

Zu den effizientesten und daher am besten bewerteten Lampen zählen moderne LEDs, kompakte Energiesparlampen sowie Leuchtstofflampen. Diese lassen sich nach dem gültigen Ampelsystem in die grüne Kategorie einordnen und werden mit A, A+ oder A++ gekennzeichnet. Um langfristig Energie zu sparen und auch Ihr Budget zu schonen, empfehlen sich möglichst hoch klassifizierte Leuchtmittel der grünen Energieeffizienzklasse – achten Sie beim nächsten Einkauf einfach auf das EU-Energielabel.

Zierath Scenario

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mit Halogenleuchten

Pelipal Sonic

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mit Neonleuchten

Duravit Spiegel

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mit LED-Leuchten