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Nachhaltigkeit im öffentlichen Sanitärraum: gut für Umwelt und Geldbörse

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Speziell in öffentlichen und halböffentlichen Sanitär- und Waschräumen können sich Bequemlichkeit oder eine veraltete Ausstattung als Kostenfalle erweisen. Dabei ist es gar nicht so schwierig, den Benutzern der Räumlichkeiten das Sparen von Wasser und Ressourcen zu erleichtern und als Betreiber die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen. Wir haben ein paar gute Tipps für Sie, wie sich Toiletten in Büros oder der Gastronomie effizienter einrichten lassen.

Wasser- und Energieverbrauch senken

Es mag uns in unserem Alltag nicht immer bewusst sein, doch Wasser ist ein kostbares Gut, welches nicht verschwendet werden sollte. In öffentlichen und halböffentlichen Sanitärräumen fließt viel Wasser. Das lässt sich kaum vermeiden. Elektronische Sensorarmaturen haben den Vorteil, dass das Wasser nur dann fließt, wenn der Nutzer tatsächlich vor dem Waschtisch steht und seine Hände ausstreckt. Dank des Infrarotsensors, den die meisten dieser Armaturen verwenden, wird automatisch erkannt, wenn sich ein Nutzer nähert. Es kann nicht vorkommen, dass ein Scherzkeks das Wasser aufdreht und nach Verlassen der Räumlichkeiten einfach weiter laufen lässt. Auch lässt sich seitens des Betreibers regulieren, wie viel Wasser überhaupt fließen soll, wenn die Armatur ihren Betrieb aufnimmt. Dass sich diese Sensorarmaturen berührungslos steuern lassen, stellt auch einen erheblichen Vorteil in Sachen Hygiene dar. Ansonsten könnten sich Bakterien und Keime an der Armatur festsetzen und bei Benutzung auf die Hand übergehen.

Elektronische Waschtischarmaturen mit Sensor-Technologie:

Stoffhandtuchrollen statt Papier

Früher waren in von vielen Personen genutzten Sanitäranlagen Faltpapiere üblich, um sich die Hände abzutrocknen. Dies zog allerdings große Mengen an Abfall nach sich. Als effizienter gelten mittlerweile Stoffhandtuchrollen. Laut dem Anbieter CWS Boco kann eine einzelne Stoffhandtuchrolle gut einhundert mal gewaschen werden und insgesamt bis zu 11.000 Händepaare trocknen. Sie kann gut 22.000 Faltpapiere ersetzen – immerhin verwendet ein Nutzer in der Regel mehr als ein Papier, um sich die Hände zu trocknen. Ist die Stoffhandtuchrolle nicht mehr verwendbar, wird sie vom Hersteller recycelt. Das ist bei Faltpapieren nicht möglich, sie gelten als Restmüll. Um den Austausch und die Reinigung der Stoffhandtuchrollen brauchen Sie sich übrigens nicht zu kümmern: das übernimmt CWS Boco im Rahmen eines speziellen Mietservices.

Auch effiziente Seifenspender machen Sinn

Moderne Seifenspender verfügen ähnlich wie die Waschtischarmaturen über eine Sensorautomatik , welche eine berührungslose Nutzung möglich macht. Die Portionierung ist so eingestellt, dass genau die Menge Schaumseife zur Verfügung gestellt wird, die man für das einmalige, gründliche Händewaschen benötigt. Spezielle Schaumseifenkonzentrate sind so zusammengesetzt, dass sie sich auch mit weniger Wasser von den Händen waschen lassen. Dies ist eine weitere Maßnahme, um den Wasserverbrauch zu senken und zur Nachhaltigkeit des Waschraums beizutragen.

Bei der Anschaffung von Spülkästen sollten Sie auf jeden Fall auf eine Wassersparfunktion achten. In öffentlichen Duschräumen empfiehlt sich die Verwendung von programmierbaren Armaturen, bei denen sich die Duschzeit begrenzen lässt. Aber an dieser Stelle hört das Thema Nachhaltigkeit längst nicht auf. Auch bei der Beleuchtung lässt sich effizient Energie einsparen. In zu vielen Sanitärräumen kommen noch immer altmodische Leuchtröhren oder herkömmliche Glühbirnen zum Einsatz. Wir empfehlen LED-Leuchten und Lichtspiegel mit LED-Technik. Sie leisten viel – bei minimalem Stromverbrauch.

Zum CWS ParadiseLine Seifencremespender sind verschiedenfarbige Panels erhältlich:

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